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Prostatakrebs im Überblick

Prostatakrebs im Überblick
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Was ist Prostatakrebs?

Etwa 1 von 6 Männern erkrankt im Laufe seines Lebens an Prostatakrebs. Der Tumor geht fast immer von den Drüsen der Prostata aus und wird als Adenokarzinom bezeichnet.

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Stereotaktische Bestrahlung

Stereotaktische Bestrahlung
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Als stereotaktische Radiotherapie bezeichnet man in der Radioonkologie (Strahlentherapie) Behandlungsmethoden, bei denen durch bildgesteuerte (meist Röntgen/Durchleuchtung) und computerassistierte Zielführungssysteme eine genaue Lokalisations-Kontrolle und eine sehr exakte Bestrahlung möglich ist. Die stereotaktische Radiotherapie wird in erster Linie zur Behandlung von bösartigen Tumoren (Krebs) eingesetzt, es können aber auch andere Läsionen bestrahlt werden, z.B. Gefäßmissbildungen.

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Goldmarker gestützte IGRT bei Prostatakrebs

Goldmarker gestützte IGRT bei Prostatakrebs
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Unter der „Image-Guided-Radiotherapy“ – IGRT genannt, sind Techniken zusammengefasst, mit deren Hilfe die Prostata sehr präzise bestrahlt werden kann. Die aktuelle Position der recht beweglichen Prostata wird hierbei direkt während jeder Bestrahlungssitzung vor Aktivierung des Bestrahlungsgerätes ermittelt.

Hintergrund ist die Problematik, dass die Prostata sich je nach Enddarm- oder Blasenfüllung unterschiedlich bewegen kann. Diese Bewegungen können im Tagesverlauf bis zu 15 mm ausmachen. Damit trotzdem die Prostata korrekt bestrahlt wird, wird also ein „Sicherheitssaum“ um die Prostata benötigt, innerhalb dessen auch gesundes Normalgewebe wie der Enddarm oder die Blase bestrahlt werden muss. Ziel der IGRT ist es, diesen Saum gesunden Normalgewebes dadurch zu verringern, dass direkt vor Auslösung des Strahls eine Kontrolle der Prostata in der Bestrahlungsposition des Patienten auf dem Bestrahlungstisch erfolgt. Resultat ist, dass dadurch der Sicherheitssaum auf wenige Millimeter reduziert werden kann. In der Folge kann die tumorwirksame Bestrahlungsdosis erhöht und/oder das Risiko für Nebenwirkungen an Darm und Blase verringert werden.

Dadurch kann die Prostata mit einer höher wirksamen Dosis (> 70 Gy) behandelt werden, ohne das Risiko für Nebenwirkungen zu erhöhen.

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Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT)

Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT)
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Die intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) ermöglicht höher wirksame Strahlendosen im Tumor bei gleichzeitiger Schonung benachbarter gesunder Gewebe.  Im obigen Bild sehen Sie den farbig dargestellten Dosisverlauf bei einem Kopf-Hals Tumor. Rot bedeutet hohe Dosis, blau niedrige Dosis. Man kann sehen, wie die Bestrahlungsdosis einen Bogen um das Rückenmark (unten im Bild) und eine Speicheldrüse (rechts im Bild) macht.

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Neuropathie durch Chemotherapie

Neuropathie durch Chemotherapie
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Durch Chemotherapie hervorgerufene neuropathische Beschwerden wie Schmerzen in den Fingern und Zehen (insbesondere an kalten Tagen) , Kribbeln und die Minderung des Tastempfindens gelten gemeinhin als unangenehme Beschwerden. Sie können nicht nur die Lebensqualität beeinträchtigen, sondern auch die Berufsfähigkeit reduzieren (z.B. wenn rasches Tippen am Computer erforderlich ist). In einigen Fällen führt sie auch zum Abbruch einer Chemotherapie und kann somit das Behandlungsergebnis gefährden. Da etwa 1/3 der Patienten die Chemotherapie erhalten davon betroffen sein könnten (in Abhängigkeit von den verabreichten Chemotherapie-Schemata), gilt die Neuropathie als recht verbreitete Nebenwirkung.

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